Logo des Schlaun-Cirkel Nottuln

Wer ist der Schlaun Cirkel? 

Im Schlaun Cirkel finden sich interessierte Bürger mit dem Ziel zusammen, das Wohl der Gemeinde Nottuln zu fördern. Im Geiste des fürstbischöflichen Hofbaumeisters Johann Conrad Schlaun soll die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde in allen Bereichen des öffentlichen Lebens unabhängig von politischen Interessen mitgestaltet werden. Johann Conrad Schlaun hat Mitte des 18. Jahrhunderts die durch ein verheerendes Feuer vollständig zerstörte Gemeinde Nottuln im barocken Stil wieder aufgebaut. Schlauns mutige und weitsichtige Planungen schufen notwendige Voraussetzungen für eine langfristig ausgerichtete, beeindruckende Ortsentwicklung bis in die heutige Zeit. Die Mitglieder des Cirkels treffen sich regelmäßig zum Meinungsaustausch und laden zu Vorträgen über politische, kulturelle und wirtschaftliche Themen ein.
Johann Conrad Schlaun Preis

Johann Conrad Schlaun Preis

Wohin treibt Nottuln?

Seit der in 2010 beschlossenen Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer werden Nottulns Bürger und Gewerbetreibende im Vergleich zu den Nachbargemeinden mit deutlichem Abstand am höchsten belastet.

Erneut wurden  Steuererhöhungen auch für 2011 von der Verwaltung als „unabdingbar“ bezeichnet.

Ganz anders verhalten sich die im Wettbewerb zu Nottuln stehenden Nachbargemeinden. Während Senden und Havixbeck die geltenden Hebesätze beibehalten, Olfen sogar reduziert und Billerbeck maßvoll erhöht, wurde in Nottuln eine Erhöhung der Grundsteuer auf den Spitzenwert von 590  % beschlossen.

Ein Auszug aus der aktuellen Tabelle, veröffentlicht von  IHK-Bezirk Nord Westfalen, verdeutlicht die Situation:

  Grundsteuer B (%) Gewerbesteuer (%)
  2009 2010 2011* 2009 2010  
Havixbeck 381 381 381 420 420  
Billerbeck 381 381 420 403 403  
Senden 381 381 381 403 403  
Olfen 381 360 360 403 395  
Nottuln 401 495 590 413 430  
Münster 420 420 460 440 440  
*geplant            

 

Um beurteilen zu können, welche Auswirkungen Nottulns Politik der Steuererhöhungen auf die zukünftige Entwicklung Nottulns hat, schlägt der Schlaun Cirkel  vor, einen Bürgerhaushalt einzuführen.

Hier könnten Standortfaktoren bewertet werden, die eine bessere Beurteilung über Nottulns Situation im Vergleich zu den Nachbargemeinden erlaubten. Dazu zählen unter anderem auch die Bereiche Wohnen, Kultur, Freizeit Bildungs- und Gesundheitswesen. Einen besonderen Stellenwert könnten Bewertungen über die Wirtschaftsstruktur und  die lokalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einnehmen.

Die Ergebnisse dieses Bürgerhaushalts würden Nottulns momentane Wettbewerbsfähigkeit im Kreis Coesfeld verdeutlichen. Danach erst sollte entschieden werden, welche Hebesätze für Grund – und Gewerbesteuern verantwortbar sind und welche zusätzlichen Maßnahmen die Attraktivität der Gemeinde für Bürger und Gewerbe langfristig sichern könnten.

 


Das Interesse ist geweckt!

titelten die westfälischen Nachrichten am 19.10.2010 Ihren Bericht über die Podiumsdiskussion des  Schlaun Cirkels in der"Alten Amtmannei" in Nottuln.

„Wir freuen uns sehr über ihr zahlreiches Erscheinen", hieß Dr. Wolfgang Gasse, 1. Vorsitzender des Schlaun Cirkels, die rund 80 Nottulner willkommen. Der Schlaun Cirkel Nottuln habe sich zum Ziel gesetzt, Bürger, Rat und Verwaltung über die Möglichkeit einer erweiterten Bürgerbeteiligung beim Erstellen des Haushalts zu informieren. „Wir vertreten keine Partei. Wir möchten anregen, gemeinsam zu einem konstruktiven Ziel zu kommen", sagte er zu Beginn der Veranstaltung, die von Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der westfälischen Nachrichten, moderiert wurde.

Auf dem Podium diskutierten Dr. Norbert Tiemann, Andreas Hoge, Joachim Brendel, Ulrich Müller, Peter Amadeus Schneider und Oliver Haubner über das Thema Bürgerhaushalt.

An das Einführungsreferat von Oliver Haubner, Projektmanager bei der Bertelsmann Stiftung, schloss sich eine lebhafte Podiumsdiskussion an. Positive Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt in Emsdetten und Steinfurt steuerte Andreas Hoge bei. Er sei ein Fan jeglicher Bürgerbeteiligung, so der Steinfurter Bürgermeister. „Man kann dadurch auch Akzeptanz bekommen", regte er die Diskussion an.

Den vollständigen Artikel der Westfälischen Nachrichten über die Podiumsdiskussion lesen Sie hier.


Johann Conrad Schlaun Preis 2009

Der SCHLAUN CIRKEL NOTTULN vergab 2009 erstmalig den

Johann Conrad Schlaun Preis


Dieser Preis zeichnet Menschen oder Einrichtungen aus, die sich mit Initiative, Risikobereitschaft, Ausdauer, Kreativität und Weitsicht selbstlos für das Gemeinwohl einsetzen oder durch besondere Leistungen der Gemeinde Nottuln überregionale Geltung verschaffen.

Der Preis wurde am 12. September 2009 in einem feierlichen Akt übergeben an den

»Pippi Langstrumpf e.V. – Verein für Übermittags- und Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder in der Gemeinde Nottuln«

Die Westfälischen Nachrichten berichteten am 14.09.2009 im Nottulner Lokalteil unter der Überschrift „Anerkennung und Ehre“ ausführlich.

Informationen zur Arbeit des Pippi Langstrumpf e.V. finden Sie hier.

Zweite Podiumsdiskussion des Schlauncirkels

„Verantwortung übernehmen - verantwortlich handeln. Zur Zukunft der Kommunalpolitik in Nottuln“ lautete der Titel einer weiteren vom Schlauncirkel initiierten Podiumsdiskussion, die am 20.07.2009 in der „Alten Amtmannei“ in Nottuln stattfand. Für das Impulsreferat hatte der Schlauncirkel Herrn Prof. Dr. Dr. Gerhard W. Wittkämper gewinnen können, der einen glänzenden Einstieg in das Thema lieferte und für alle haupt- und nebenamtlichen Politiker – nicht nur in Nottuln- von großem Interesse sein dürfte. Den vollständigen Text des Vortrages finden Sie hier.


Nottuln - eine Zeitreise durch 350 Mio. Jahre Erdgeschichte

Auf Anregung des Schlaun-Cirkels Nottuln zeigte der Geologische Dienst Nordrhein Westfalen anlässlich des Erscheinens des Blattes 4010 Nottuln der Geologischen Karte von Nordrhein-Westfalen 1 : 25 000 die Ausstellung "Nottuln - eine Zeitreise durch 350 Mio. Jahre Erdgeschichte". Mehr Informationen finden Sie hier...